Übersicht

 
Abendländische Handschriften

Die Sammlung umfasst sechs Handschriften aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit. Der Bestand ist vollständig digitalisiert.

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Digitalisate
Autographen

Grimm-Zentrum, Benutzung auf Anfrage im Forschungslesesaal

Umfang: ca. 1.400 Autographe aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert

Die Autographen sind in einem eigenen Katalog erfasst. Der Katalog verzeichnet u. a. neben den Autoren auch die Adressaten und einen großen Teil der in den Schreiben genannten Personen und gibt jeweils eine knappe inhaltliche Zusammenfassung des Schriftstücks an.

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Balneologische Sammlung

Benutzung im Forschungslesesaal des Grimm-Zentrums.

Spezialliteratur aus dem Vermächtnissen der Berliner Ärzte Emil Osann (1787-1842), Stephan Friedrich Barez (1790-1856) und Hermann Ludwig Helfft (1819-1869).

- Eintrag in Bearbeitung -

 
Boeckh / Bibliothek des Altertumswissenschaftlers August Boeckh

Die bislang ermittelten Bände sind im Suchportal Primus erfasst. Benutzung im Forschungslesesaal des Grimm-Zentrums

Umfang: ursprünglich 12.000 Bände, von denen heute ca. 2.500 Bände erfasst sind.

August Boeckh (1785-1867), seit 1810 Professor für Altertumswissenschaften, spielt eine herausragende Rolle in der Geschichte der Universität. Seine Bibliothek ist die größte Gelehrtenbibliothek, welche die Universitätsbibliothek als Vermächtnis erhielt, und ist für eine Professorenbibliothek seiner Zeit außergewöhnlich umfangreich. Eine Auswahl, insbesondere Exemplare mit handschriftlichen Eintragungen, liegen digitalisiert vor.

Digitalisate (Auswahl)
Bolte /Johannes Bolte

Benutzung im Forschungslesesaal des Grimm-Zentrums.

Umfang: ca. 670 Bände

Johannes Bolte (1858-1937) war Germanist und Volkskundler und galt als strenger Philologe. Bedeutend ist seine Bearbeitung der Anmerkungsbände zu den Grimmschen Märchen (fünf Bände, 1913-32, mit G. Polivka).

 
Christlich-Archäologisches Museum – Bibliothek

Zweigbibliothek Theologie

Umfang: 5.050 Bände

Die Bestände des ehemaligen Museums für christliche Archäologie und Kunst (gegründet 1849) ging in großen Teilen im 2. Weltkrieg verloren. Die erhaltenen Teile gehören heute zu den Sammlungen der Humboldt-Universität. Große Teile der Museumsbibliothek befinden sich heute in der Zweigbibliothek Theologie.

Weitere Informationen zur Sammlung

 
Droysen / Johann Gustav Droysen – Bibliothek der Historischen Gesellschaft

Benutzung im Forschungslesesaal des Grimm-Zentrums. Bereits erschlossene Bände können über Primus recherchiert werden.

Umfang: ca. 1.500 Bände

Studienbibliothek des Religionshistorikers und Universitätsprofessors Johann Gustav Droysen (1808-1884).

 
Fontane / Theodor Fontane-Sammlung von Paul Emden

Grimm-Zentrum, Benutzung im Forschungslesesaal

Umfang: ca. 350 Bände

Nachweis über das Suchportal Primus.

Materialien und Bücher zu Theodor Fontane, darunter zahlreiche Erstausgaben des Schriftstellers, sammelte der Bankier Paul Hermann Emden (1882-1953). Die Sammlung wurde 1930 der Berliner Universitätsbibliothek gestiftet.

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Grimm-Bibliothek

Grimm-Zentrum, Benutzung im Forschungslesesaal

Umfang: ca. 6.000 Bände

Die Bibliothek ist über das Suchportal Primus recherchierbar.

Die Arbeits- und Privatbibliothek von Jacob und Wilhelm Grimm wurde nach deren Tod vom Preußischen Staat für die Universitätsbibliothek angekauft. Sie ist ein Spiegel des wissenschaftlichen Netzwerkes der Brüder Grimm, ihrer umfassenden wissenschaftlichen Betätigung und ihrer Arbeitsvorhaben. Durch Widmungen, Erwerbungsvermerke, handschriftliche Anmerkungen und Anstreichungen wird die Bibliothek zu einer wertvollen, wissenschafts­historischen Quelle.

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Digitalisate

flickr

Heise-Archiv /Nachlass und Bibliothek Wolfgang Heises

Benutzung im Forschungslesesaal des Grimm-Zentrums.

Umfang: ca. 5.000 Titel

Wissenschaftlicher Nachlass des Philosophen, Essayisten und Professors für Geschichte der Ästhetik. Wolfgang Heise (1925-1987) war bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1985 Professor für Philosophie an der Humboldt-Universität (HU). Das Heise-Archiv an der Universitätsbibliothek besteht aus 30.000 – 35.000 Blättern Dokumente (privates und berufliches Schrifttum und 7.325 Büchern aus Heises Bibliothek).

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Hirschberg / Sammlung Leopold Hirschberg

Benutzung im Forschungslesesaal des Grimm-Zentrums. Die bislang ermittelten Bände sind im Suchportal Primus erfasst.

Umfang: ca. 8.000 Bände

Die 1913 erworbene Sammlung des bibliophilen Berliner Arztes und Musikwissenschaftlers Leopold Hirschberg (1867-1929) umfasst Deutsche Nationalliteratur aus den Jahren 1750 bis 1850, darunter auch zahlreiche Erstausgaben.

Digitalisate
Haeberle-Hirschfeld-Archiv

Benutzung im Forschungslesesaal des Grimm-Zentrums. Benutzung muss schriftlich beantragt werden.

Umfang: ca. 6.500 Monographien- und Zeitschriftentitel

Das Haeberle-Hirschfeld-Archiv für Sexualwissenschaft (HHA) gehört zu den Spezialsammlungen der Universitätsbibliothek. Vorrangig enthält das HHA Literatur zur Sexualwissenschaft im geistes- und sozialwissenschaftlichen Kontext.

Einige Bestände, unter anderem die Zeitschrift "Der Eigene", sind digital verfügbar.

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Digitalisate
Hochschulschriftensammlung

Seit Gründung der Universität bis 1998 wurden Dissertationen, Schulprogramme, Habilitationsschriften deutscher und ausländischer Universitäten zusammengetragen, insbesondere durch den Schriftentausch und Pflichtabgaben. Für die Dissertationen im deutschsprachigen Raum wurde Vollständigkeit angestrebt. Mit über 1,2 Millionen Einheiten gilt sie in Deutschland als bedeutendste Sammlung ihrer Art.

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Hofmann / Christian August Hofmann – Bibliothek der Chemischen Gesellschaft

August Wilhelm von Hofmann (1818-1892) war einer der anerkanntesten Chemiker seiner Zeit. Er arbeiete in London und beteiligte sich dort am Aufbau des Royal College of Chemistry, wo er später eine vermittelnde Rolle der Royal Society of Chemistry spielte.

Erwin-Schrödinger-Zentrum

Die Bibliothek ist im Suchportal Primus recherchierbar.

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Hübler / Bernhard Hübler

Benutzung im Forschungslesesaal des Grimm-Zentrums.

Umfang: ca. 500 Bände

Bernhard Hübler (1835-1912) war als Universitätsprofessor für Recht, als Fachautor für Kirchenrecht, im Konsistorialrat und im Oberregierungsrat tätig.

Profil der Sammlung: Literatur zu Kirchen- und Völkerrecht; in ALEPH: einige bereits als „Spezialbestand“ vermerkt

 
Wilhelm von Humboldt – sprachwissenschaftliche Sammlung

Benutzung im Forschungslesesaal des Grimm-Zentrums.

Umfang: 252 Bände

Monographien und Zeitschriftentiteln aus dem Bestand der sprachwissenschaftlichen Bibliothek Wilhelm von Humboldts. Die Bibliothek ist über ein Verlagsangebot innerhalb des Campusnetzes digital verfügbar.

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Digitalisate
Inkunabeln

Der Bestand ist auch im Gesamtkatalog der Wiegendrucke (GW) nachgewiesen, die Benutzung im Forschungslesesaal des Grimmzentrums.

Umfang: 54 Exemplare

Früheste Erzeugnisse der Buchdruckerkunst

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Jaffé / Bibliothek Philipp Jaffé

Benutzung im Forschungslesesaal des Grimm-Zentrums. Bereits erschlossene Bände können über Primus recherchiert werden.

Umfang: ca. 1.500 Bände

Wertvolle Bibliothek, meist historische Quellenwerke des Geschichtsprofessors Philipp Jaffé (1819-1870).

 
Joachimsthalsches Gymnasium

Zweigbibliothek Theologie

Umfang: 320.000 Monographien und mehr als 200 laufende Zeitschriften.

 
Kaiserin-Auguste-Viktoria-Hospital (KAVH)

Benutzung im Forschungslesesaal des Grimm-Zentrums.

Der größte Teil des übernommenen Bestands ist im Freihandbereich der 6. Etage aufgestellt.

Einige hundert Bände (Bestand in Bearbeitung)

 
Kolleghefte - Historische Vorlesungsmitschriften

Grimm-Zentrum, Benutzung im Forschungslesesaal

Erwin-Schrödinger-Zentrum, Rarabestand

Umfang: ca. 400 Titel

Die Kolleghefte enthalten Mitschriften der Studierenden von historischen Vorlesungen, die an der Berliner Universität im 19. und 20. Jahrhundert gehalten wurden. Die Sammlung umfasst mehrere hundert Einheiten, die eine wissenschafts- und bildungsgeschichtliche Quelle darstellen. Ein großer Teil der Kolleghefte ist bereits digitalisiert.

Digitalisate
Lasch / Bibliothek Agathe Lasch

Benutzung im Forschungslesesaal des Grimm-Zentrums

Umfang: ca. 60 Titel

Bücher aus der 1942 von den Nationalsozialisten enteigneten Bibliothek der ersten Germanistikprofessorin Deutschlands Agathe Lasch (1879-1942).

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Lazarus / Briefnachlass Moritz Lazarus

Bestellung über den Kalliope Verbundkatalog, Benutzung im Forschungslesesaal des Grimm-Zentrums.

Umfang: 1.366 Einheiten

Briefnachlass des Völkerpsychologen Moritz Lazarus (1824-1903). Moritz Lazarus gehört zu den Mitbegründern der Völkerpsychologie und erhielt 1874 eine Professur für Philosophie an der Berliner Universität.

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Leyden / Bibliothek Ernst von Leyden

Benutzung im Forschungslesesaal des Grimm-Zentrums.

Umfang: 174 Bände

Medizinhistorische Bibliothek des Mediziners und Direktors der I. Medizinischen Klinik der Charité Ernst von Leyden (1832-1910).

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Marelle / Bibliothek Charles-Marie Marelle

Benutzung im Forschungslesesaal des Grimm-Zentrums.

Umfang: ca. 1.200 Bände

Literatur zur Geschichte, Philosophie, Sprachwissenschaft (insbes. französisch und deutsch), Theologie, Pädagogik, Märchensammlungen, Poesie. Ein großer Teil der Werke aus dieser Privatbibliothek ist sehr rar.

 
Meyer / Bibliothek George Meyer

Benutzung im Forschungslesesaal des Grimm-Zentrums.

Umfang: einige tausend Einheiten

Einzigartige Sammlung seuchenpolizeilicher Vorschriften, Arzneitaxen, Medizinalverordnungen, Schriften über Unfall- und Rettungswesen sowie andere Quellen zur Medizingeschichte. Der Berliner Arzt George Meyer (1860–1923) gilt als Pionier der Notfallmedizin und des Rettungswesens.

Digitalisate
Moellendorff / Bibliothek Willamovitz-Moellendorff

Benutzung im Forschungslesesaal des Grimm-Zentrums.

Umfang: ca. 300 Bände

Handbibliothek des Altphilologen Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff (1848-1931) mit etlichen handschriftlichen Anmerkungen.

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Muellendorf / Bibliothek Karl Muellenhoff

Zweigbibliothek Germanisches Seminar /Grimm-Zentrum

Benutzung im Forschungslesesaal des Grimm-Zentrums. Bereits erschlossene Bände können über Primus recherchiert werden.

Überwiegend Bücher aus dem 19. und frühen 20. Jh. aus der Sammlung des deutschen Wissenschaftlers und germanistischen Mediävisten. Muellenhoff (1818-1884) war ab 1858 Professor für deutsche Philologie an der HU.

 
Porträtsammlung

Grimm-Zentrum, Benutzung im Forschungslesesaal auf Anfrage.

Umfang: ca. 4.400 Stück

Bildnisse der Professoren der Berliner Universität von 1810 bis heute. Außerdem enthält die Sammlung Porträts von Professoren und Mitarbeitern der Universität Dorpat aus der Zeit von 1850 bis 1870 sowie vereinzelt von Professoren der Universitäten Bern, Halle, Innsbruck, Königsberg, Leipzig, Linz, Prag, Wien und Würzburg.

Die Sammlung ist in einem eigenen Online-Katalog nachgewiesen.

Wenn Sie ein oder mehrere Porträts als Digitalisat in einer für Drucke ausreichenden Auflösung zugesendet haben wollen, schicken Sie bitte eine E-Mail an: rara@ub.hu-berlin.de.

Weitere Informationen

Digitalisate auf Anfrage
Röhrich / Nachlass und Bibliothek Lutz Röhrich

Nachlass des Volkskundlers und Erzählforschers Lutz Röhrich (1922-2006).

Erschließung in Vorbereitung

 
Spamer / Bibliothek Adolf Spamer

Benutzung im Forschungslesesaal des Grimm-Zentrums.

Umfang: ca. 1.850 Bände

Bibliothek des Volkskundlers und des Germanisten, Adolf Spamer (1883-1953).

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Tunnel über der Spree - Archiv des Literarischen Sonntagsvereins

Grimm-Zentrum, Benutzung im Forschungslesesaal

Umfang: ca. 13.200 Sammlungsstücke, darunter 11.500 handschriftliche, 500 lithographierte Blätter und 1.200 Stücke gedruckter Materialien

Die Archivalien sind in einem eigenen Katalog verzeichnet.

Das Archiv des 1827 gegründeten Literarischen Sonntagsvereins Tunnel über der Spree (Tunnel) wurde 1912  Eigentum der Berliner Universität beziehungsweise ihrer Bibliothek. Die Mitglieder des Tunnels verstanden sich als Liebhaber von Literatur und Kunst und stellten während ihrer geselligen Zusammenkünfte eigene künstlerische Werke vor. Zu den bekanntesten Mitgliedern des Vereins zählten u.a. Theodor Fontane, Emanuel Geibel, Moritz Graf von Strachwitz, Christian Friedrich Scherenberg, Adolph Menzel sowie der spätere Nobelpreisträger Paul Heyse.

Weitere Informationen

 
Twesten / Vermächtnis August Twesten

Benutzung im Forschungslesesaal des Grimm-Zentrums. Bereits erschlossene Bände können über Primus recherchiert werden.

Umfang: ca. 6.000 Werke

V.a. theologische Werke (viele Werke älteren Datums: v.a. 18 Jh., aber auch früher) des Prof. August Twesten (1789-1876) für Neues Testament und Dogmatik.

 
Urkundensammlung - Koppscher Apparat, Mittelalterliche und frühneuzeitliche Urkunden

Grimm-Zentrum, Benutzung auf Anfrage im Forschungslesesaal

Umfang: 149 Stück, in zwei eigenen Verzeichnissen erschlossen

Ein Großteil der Sammlung besteht aus Privaturkunden unterschiedlicher Provenienz sowie Notarinstrumenten. Ursprünglich als Lehrsammlung angelegt, geht der Bestand auf eine Schenkung des Mannheimer Privatgelehrten Ulrich Friedrich Kopp von 1820 zurück, der sich gleichzeitig für die Gründung eines Lehrstuhls der Diplomatik einsetzte. 1892 ging der „Apparatus Koppianus“ in das Historische Seminar über, heute wird er in den Historischen Sammlungen des Grimm-Zentrums aufbewahrt.

Weitere Informationen

Digitalisate in Vorbereitung
Wattenbach / Bücher der Provenienz Wilhelm Wattenbach

Benutzung im Forschungslesesaal des Grimm-Zentrums. Bereits erschlossene Bände können über Primus recherchiert werden.

Umfang: ca. 200 Bände

U.a. Urkundensammlung und Sonderdrucke des Paläografs, Historikers und Professors für historische Hilfswissenschaften Wilhelm Wattenbach. Wattenbach (1819-1897) war seit 1873 Inhaber des seit dieser Zeit ordentlichen Lehrstuhls für Historische Hilfswissenschaften, dessen Begründung mit der Übergabe des Kopp'schen Apparats (heute: Urkundensammlung) verknüpft war.

 
Wengler / Bibliothek Wilhelm Wengler

Zweigbibliothek Rechtswissenschaft

Über Primus bestellbar

Umfang: ca. 9.000 Bände (einschließlich der wichtigsten Zeitschriften auf den Gebieten Völkerrecht, internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung)

Private Sammlung völkerrechtlicher und internationalprivatrechtlicher Literatur des Professors Wilhelm Wengler (1907-1995).

 
Wenzel / Karl Gustav Wenzel – Kaiser-Wilhelm-Stiftung

Benutzung im Forschungslesesaal des Grimm-Zentrums.

Umfang: ca. 8.000 Bände

V.a. deutsche Klassik (Lessing, Goethe, Schiller). Karl Gustav Wenzel (1769-1827) war Honorardozent für Medizingeschichte und Entdecker historischer Schriften.