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Museum für Kommunikation

Der Ausflug in diesem Jahr ging für die Fami-Azubis ins Museum für Kommunikation und in den Tränenpalast. Der Ausflug war am 25.10.2022 und startete um 09:45 Uhr am Museum für Kommunikation, wie im letzten Jahr fing der Tag verregnet an – perfekt also für einen Museumsbesuch.

Das Museum für Kommunikation ist das älteste Postmuseum der Welt, seit der Idee der Gründung 1872 hat sich viel getan. Das Museum wurde im Zweiten Weltkrieg bombardiert, weshalb vieles neu aufgebaut werden musste. In den 1990er-Jahren wurde nach einem modernen Konzept eine Sanierung durchgeführt, dabei sollten die denkmalpflegerischen Gesichtspunkten beachtet werden. Neue und alte Bestandteile wurden hier zusammengesetzt. Im Erdgeschoss findet man auch heute noch beim genauen Hinsehen die Einschusslöcher, die der Krieg hinterlassen hat.

Abb.: Antonia Buth

Die Dauerausstellung des Museums, "Vom Faustkeil bis zum Smartphone",  mit 2.000 Objekten auf 3.000 Quadratmetern erzählt die über 40.000 Jahre Geschichte der Kommunikation. Dort konnten wir einzigartige Ausstellungsobjekte wie das erste Telefon von Philipp Reis oder die Chiffriermaschine Enigma bestaunen.

Die zweite Ausstellung, die wir uns angucken durften, war die Ausstellung "Streit. Eine Annäherung". Diese betrachtet die Entwicklung, Herausforderungen und die Relevanz zum Thema Streit. In vielen Facetten wurde hier dargestellt, wie Streit eine Auswirkung auf die Geschichte, Politik und auf unser Privatleben hat.

Abb.: Antonia Buth

Nach den vielen Informationen und Eindrücken beschlossen wir, eine Pause einzulegen und setzten uns in ein Café, um uns über Gesehenes auszutauschen, bevor es weiter zum Tränenpalast ging.

Im Tränenpalast angekommen, waren wir wieder voller Energie für weitere Informationen. Unsere nächste Führung „Ort der deutschen Teilung" zeigt an dem historischen Ort der Friedrichstraße, wie es zur Gründung der zwei deutschen Staaten und zum Bau der Berliner Mauer kam, wie die Zoll- und Passkontrollen im Tränenpalast und die Überwachung am Grenzübergang Friedrichstraße funktionierten. Unser Tourguide ist mit uns durch eine Original-Passkontrollkabine gegangen, um mit uns die Situation nachzuerleben zu können, durch die damals viele Ausreisende mussten.

Zusammenfassend waren beide Führungen sehr lehrreich. Wir hatten sehr viel Spaß und freuen uns immer wieder darüber, dass diese Ausflüge stattfinden können.