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VD 18 geht in eine neue Runde – Digitalisierung seltener historischer Drucke des 18. Jahrhunderts an der UB

Die Welt der Aufklärung, der aufbrechenden Wissenschaften und des gesellschaftlichen Umsturzes entdecken - die Literatur des VD 18 öffnet die Tür zu diesem Jahrhundert und ist in einem übergreifenden Portal frei zugänglich.

Bereits vor drei Jahren hatte die UB Fördermittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft erhalten, um seltene Drucke des 18. Jahrhunderts aus ihrem Bestand zu digitalisieren. Nun sollen bis Februar 2022 rund 450 weitere Bände katalogisiert und digitalisiert werden, nach den hohen Standards für Alte Drucke.

            Abraham a Sancta Clara: Huy! und Pfuy! der Welt: Huy/ oder Anfrischung Zu allen schönen Tugenden, 1710.
                                                                                 Signatur: Yp 232:F8

Bearbeitet werden Monographien aus vielen Fächern sowie Zeitschriften. Die relativ geringe Zahl von Büchern erklärt sich daraus, dass dieses Projekt schon seit 2009 aktiv sind und jetzt nur noch Titel bearbeitet werden, die in Deutschland sehr selten oder sogar nur einmalig vorhanden sind.

Das „Verzeichnis von Drucken des 18. Jahrhunderts“ ist ein Kooperationsprojekt, an dem 21 deutsche Bibliotheken daran beteiligt sind, die deutsche Literatur dieser Zeit als Kulturgut übergreifend zu erfassen und mindestens einmal in hoher Katalogqualität und als Digitalisat für Forschung, Lehre und Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Zum VD 18 haben beispielsweise die Universitätsbibliotheken in Göttingen und Halle, die Staatsbibliotheken in Hamburg, München und Berlin und die Landesbibliothek in Dresden einen wesentlichen Beitrag geleistet, aber auch spezialisierte Museums- und Forschungsbibliotheken.

Die Titel sind über eine gemeinsame Datenbank recherchierbar. Das „Portal VD 18“ erfüllt dabei die Funktion einer verteilten Nationalbibliographie für diesen Zeitraum, was der dezentalen historischen Struktur von Deutschland und der späten Entstehung einer zentralen Nationalbibliothek – gegründet erst 1912 – Rechnung trägt. Insgesamt sind im VD 18 inzwischen über 220.000 monographische und mehrbändige Titel und ca. 4000 Zeitschriften veröffentlicht worden.

Die bereits digitalisierten Bestände der UB sind über digi-hub.de zu sehen.

Einen Eindruck der Vielfalt der ausgewählten Bücher gibt ein thematisches Bilder-Album.

Projektleitung

Dr. Yong-Mi Rauch
Abteilung Historische Sammlungen
yong-mi.rauch@ub.hu-berlin.de

Projektteam

Sarah Düver (Katalogisierung und Koordination)
sarah.duever@ub.hu-berlin.de

Susanne Graß
Henrik Hofer
Kirsten Poltmann
Anja Ernicke

Digitalisierung

Stefan Klausewitz
Nina El Laban-Devauton
Ekaterina Wulff

 

 

gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft

 

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Digitalisierung seltener historischer Drucke des 18. Jhs. an der Universitätsbibliothek (2016-2018)

Die ersten Titel der Universitätsbibliothek aus dem Projekt "VD 18" sind jetzt online und können auf dem Server der Digitalen Sammlungen der UB eingesehen werden.

In diesem Projekt arbeiten 20 wissenschaftliche Bibliotheken kooperativ zusammen, um das gedruckte Kulturgut in deutscher Sprache und im deutschsprachigen Raum zu katalogisieren und zu digitalisieren. 

In der Abteilung Historische Sammlungen werden bis zum Oktober 2017 ca. 800 Drucke des 18. Jahrhunderts bearbeitet. Diese Arbeit ist ein Beitrag zum „Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 18. Jahrhunderts" (VD18) und zur retrospektiven Nationalbibliographie in Deutschland.

Der gemeinsame Katalog VD 18 wird kooperativ von den Partner-Bibliotheken aufgebaut und mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Bearbeitet werden an der UB der HU seltene, häufig in Deutschland nur noch einmalig vorhandene Titel über ein breites Fächerspektrum hinweg. Stark vertreten sind die Schöne Literatur, die Medizingeschichte sowie die Naturwissenschaften.

 

 

Projektleitung

Dr. Yong-Mi Rauch
Abteilung Historische Sammlungen
yong-mi.rauch@ub.hu-berlin.de

Projektteam

Friederike Wiersma (Katalogisierung und Koordination)
friederike.wiersma@ub.hu-berlin.de

Susanne Graß
Henrik Hofer
Kirsten Poltmann
Ute Ristau

Digitalisierung

Stefan Klausewitz

Tanya Lackner
Laura Metz

 

 

gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft