Open-Access-Preis

Der Open-Access-Preis der Humboldt-Universität zu Berlin honoriert herausragende oder außergewöhnliche Leistungen von Mitgliedern der Humboldt-Universität zu Berlin im Bereich Open Access, dem freien Zugang zu Forschungsergebnissen. Der Preis soll zu mehr Open Access an der Universität anregen und Open Access sichtbarer machen sowie weitere Vorhaben und Projekte zu Open Access fördern.

Ausschreibung und Vergabe

Änderung: Bitte beachten Sie, dass die Ausschreibung des Preises im Jahr 2021 erneut zur Open Access Week im Oktober stattfinden wird.

Der Preis wird jährlich durch den Open-Access-Beauftragten der Humboldt-Universität vergeben.

Im Jahr 2020 wurde der Preis im Rahmen der Open Access Week (19.–25. Oktober) erstmalig ausgeschrieben.

Aufgrund der situationsbedingten Verschiebung erfolgt auch die Ausschreibung im Jahr 2021 erneut zur Open Access Week (25.–31. Oktober) und nicht, wie ursprünglich angekündigt, im zweiten Jahresquartal.

Es wird in der Regel ein Preis vergeben. Der Vergabekommission ist es jedoch vorbehalten, den Preis samt Preisgeld in zwei Einzelpreise aufzuteilen, insofern sich unter den Bewerbungen zwei jeweils herausragende und gleichermaßen preiswürdige Leistungen befinden, die entweder in ihrer Art völlig verschieden sind oder die aufgrund des deutlich unterschiedlichen wissenschaftlichen Status der potenziellen Preisträger*innen gerechterweise unterschieden werden sollten.

Preisgeld

Das Preisgeld beträgt insgesamt 5.000 €. Es ermöglicht den Preisträger*innen die Finanzierung weiterer Open-Access-Publikationen oder die Umsetzung von Projekten, die die freie Verfügbarkeit wissenschaftlicher Ergebnisse fördern oder Open Access als Prinzip in Lehre und Forschung stärken. Die Mittel werden von der Universitätsbiblitohek verwaltet und können ausschließlich als Sachmittel verwendet werden.

Vergabekriterien

Der Preis kann sowohl an Einzelpersonen als auch an Gruppen von Mitgliedern der Humboldt-Universität zu Berlin vergeben werden. Berechtigt sind nur Personen, die Mitglieder der Hochschule, also Angehörige der Humboldt-Universität sind. Bei Gruppen muss mindestens die Hälfte der Personen der Humboldt-Universität angehörig sein.

Der Vergabe des Preises liegen folgende Kriterien zugrunde:

  • ein besonderes Engagement beim Publizieren im Open-Access-Modell bzw. bei der freien Zugänglichmachung von Publikationen (eingeschlossen sind sowohl originäre Open-Access-Textpublikationen, das sogenannte Gold Open Access, als auch die freie Zugänglichmachung bereits veröffentlichter aber bisher nicht frei zugänglicher Textpublikationen, das sogenannte Green Open Access; eingeschlossen sind Zeitschriftenartikel ebenso wie Monografien und Sammelbände sowie andere Textpublikationstypen);
  • oder die erfolgreiche Durchführung eines Projekts oder Schaffung eines Produkts mit dem Ziel der Umsetzung und Stärkung von Open Access (bspw. Neugründung einer reinen Open-Access-Zeitschrift, Transformation einer Zeitschrift in eine Open-Access-Zeitschrift, Aufbau einer Webressource oder eines Dienstes, Entwicklung von Software oder hilfreichen Werkzeugen);
  • oder ein besonderes Engagement bei der Kommunikation und Vermittlung von Open Access und seiner Prinzipien in der Öffentlichkeit, in der Wissenschaftsgemeinschaft oder in der breiteren Fachgemeinschaft.

Bewerbung

Aktuell ist eine Bewerbung nicht möglich. Die Bewerbung wird erneut nach Ausschreibung des Preises für das Jahr 2021 möglich sein.

Preisträger*innen

2020

  • Kategorie Einzelperson (2.500 €): Dr. Constanze Baum (Institut für Deutsche Literatur)
  • Kategorie Gruppe/Projekt (2.500 €): Zeitschrift The Urban Transcripts Journal und die verantwortlichen Herausgeber*innen (Institut für Sozialwissenschaften)
  • Sonderpreis in der Kategorie Wissenschaftlicher Nachwuchs (1.000 €): Zeitschrift Die junge Mommsen und die verantwortlichen Herausgeber*innen (Institut für Geschichtswissenschaften)

zur Meldung der Bekanntgabe der Preise

Kontakt

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Open-Access-Team der Universitätsbibliothek
E-Mail: openaccess@ub.hu-berlin.de (bevorzugte Kontaktmöglichkeit)
Telefon: +49 30 2093-99292
Ansprechperson: Marc Lange