Göttingen

Wir vierzehn Azubis, unsere Ausbildungsverantwortliche und deren Stellvertreterin machten uns per ICE auf den Weg nach Göttingen. Wie jedes Jahr war auch dieses mal wieder ein Ausflug zu einer der vielen großen Bibliotheken geplant.
Es ist immer wieder eine gute Gelegenheit, dass wir alle mal wieder ein bisschen Zeit miteinander verbringen und das auf eine etwas andere Art.
In Göttingen angekommen wurden wir schon zur ersten Führung im älteren Teil der Universitätsbibliothek erwartet. Ein Forschungslesesaal mit historischen Beständen aus gewählten Fachbeständen aus dem Zeitraum 1601 bis 1900 macht die Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) nicht nur interessant, sondern auch nicht umsonst zur deutschen Nationalbibliothek des 18. Jahrhunderts.


Abbildung: Karin Freyer


Die Gründer der SUB waren von Anfang an nur an der Forschung interessiert und sammelten dementsprechend lediglich forschungsrelevante Literatur. Ein Punkt, der sicherlich dazu beiträgt, dass die SUB über hervorragende Bestände verfügt (das bekommt man auch in der Fernleihe immer deutlich zu spüren).
Das Kloster, ein Teil der alten UB, lässt beim Arbeiten dort sicherlich ein sehr ungewöhnliches, etwas anderes Flair zu. Immer wieder werden dort Ausstellungen organisiert, die sicher bei jedem Mal das ein oder andere Interesse wecken.


Voller neuer Eindrücke machten wir uns auf, um Mittag zu essen.
Uns, d.h. vier Mädels, verschlug es ins Nudelhaus, an dieser Stelle kann ich nur sagen: mhhh lecker!
Der zweite Teil der Führung fand in der neuen Bibliothek statt. Zu Recht Bibliothek des Jahres 2002, dachten wir erst einmal alle. Wenn man hier nicht das findet, was man sucht, dann sicherlich nur, weil es einfach nur unglaublich riesig und dadurch sicherlich nicht einfach ist, sich auf den ersten Blick zurecht zu finden und zu orientieren. Doch mit Hilfe des freundlichen Personals wurde auch uns relativ schnell Übersicht geboten.
Beeindruckt von dem, was wir bisher zu sehen bekamen, blieb uns nun noch ein wenig Zeit, Göttingen selbst zu erkunden. So blieb es nur bei einem kurzen Ausflug in die Altstadt. Erschöpft und den Kopf voller interessanter Informationen ging es im ICE ab nach Hause...

 

Abbildung: Karin Freyer