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Azubifahrt nach Wildau

Kennen Sie Wildau?
Wenn ja, gibt es dafür sicherlich einen guten Grund, denn dieses kleine, überschaubare Städtchen südöstlich von Berlin ist nicht unbedingt das, was man eine Metropole nennt. Dennoch gab es für uns natürlich keinen besseren Ort für unseren Azubiausflug 2018, denn Wildau ist Standort der größten Fachhochschule Brandenburgs und der zugehörigen Hochschulbibliothek.
So begab es sich also, dass sich 15 Gestalten, durch den Nebel und Nieselregen Brandenburgs kaum erkennbar, aufmachten, um zu entdecken und zu lernen. Die Bibliothek, praktischerweise nur wenige Meter vom S-Bahnhof entfernt, hat uns positiv überrascht und beeindruckt.
Zwei Auszubildende, die erst seit etwa einer Woche vor Ort arbeiteten, führten uns kompetent durch die Etagen, verschiedenen Signaturgruppen und Nebenräume. Ergänzt wurden sie von ihrer Ausbilderin, die uns begleitete und auch noch Informationen und Anekdoten beitrug. Gerade technisch konnte uns die TH Wildau einiges bieten, was wir so nicht kannten, wie z.B. einige RFID-Rückstelltische, durch die auf dem Theken-PC ersichtlich ist, wo im Gebäude welche Medien abgelegt wurden. Spannend!
Nach dem Rundgang wurde uns noch die populärste Bibliotheksmitarbeiterin vorgestellt, die humanoide Roboterdame Wildau. Sie ist seit 2016 als Informationseinrichtung in der Hochschulbibliothek tätig und dazu da, Nutzer auch außerhalb von Thekenöffnungszeiten zu beraten und bei der Bibliotheksbenutzung zu unterstützen.
Das war ja alles sehr interessant, aber irgendwann muss man auch mal Bibliothek - Bibliothek sein lassen.
Nun wissen wir ja alle aus der täglichen Erfahrung, was das Beste daran ist, sich an einer Hochschulbibliothek aufzuhalten: Es ist immer eine Mensa in der Nähe! So wurde sich gestärkt, über das weitere Vorgehen beraten und der Entschluss gefasst: Wir wollten ein wenig wandernderweise Wildau umkreisen und lassen uns davon nicht von ein bisschen Wasser, das vom Himmel fällt, abhalten.
Diese Entscheidung sorgte für gemischte Gefühle („ich mag Natur, aber keine nasse Natur“), aber FaMI tut, was FaMI tun muss und ein bisschen frische Luft hat noch keinem FaMI geschadet!

Nein nein, wir hatten schon eine sehr gute Zeit und wurden in Wildau von sehr netten Menschen empfangen.
Vielleicht finden wir nächstes Jahr sogar einen Sonnenstrahl?!

Fortsetzung folgt...