Karl Ludwig Bonhoeffer

Karl Ludwig Bonhoeffer, geboren 1868 in Neresheim (Königreich Württemberg), gestorben 1948 in Berlin.

Studium der Medizin in Tübingen, Berlin und München. Assistenzarzt am Universitätsklinikum Breslau. 1897 dort Leiter der forensischen Abteilung und 1904 Leiter des gesamten Klinikums.

Sein Fachgebiet war die psychiatrische Störungslehre. 1912 wechselte Bonhoeffer als Ordinarius für Psychiatrie und Neurologie an die Charité nach Berlin. 1936 wurde er von seinen Lehrverpflichtungen entbunden, führte diese vertretungsweise jedoch noch zwei Jahre weiter.

Zwei seiner Söhne wurden vom NS-Regime wegen ihrer Tätigkeit als Widerstandskämpfer hingerichtet.

 

Information zum Nachlass

Umfang: 11 AE; 0,1 lfm

Laufzeit: 1919-1937

Signatut: HUB, UA, NL Bonhoeffer

Inhalt: Schriftwechsel, Publikationen, Vereinskorrespondenz

Erschließungszustand: erschlossen

Benutzung: nach Anmeldung