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Graphiken

Überaus facettenreich präsentiert sich der ästhetische Gegenstand der über 500 Graphiken. Politische Themen gehören ebenso dazu wie Alltagsszenen, Stillleben, Landschaften oder gegenstandslose Kunst. Genauso vielfältig sind die künstlerischen Übersetzungen und Verfahren. Graphische Techniken wie Holzschnitt, Lithographie, Kupferstich, Aquatinta oder Siebdruck sind zu entdecken.

Viele der Graphiken zeigen Gebäude und Stadtszenen aus der Vergangenheit Berlins. Ein besonderer Schatz sind die Reproduktionen von 20 Stichen „der schönsten und interessantesten Ansichten von Berlin, gezeichnet und gestochen von dem Berliner Graphiker Johann Georg Rosenberg (1738 – 1808)“, wie es in der Ankündigung der Sammelmappe aus dem Jahre 1786 heißt. Rosenberg stellt uns die bekanntesten Plätze Berlins, wie sie sich Ende des 18. Jahrhunderts präsentierten, topographisch genau und in hoher künstlerischer Qualität vor.

Zum Fundus gehören zudem 28 Mappen graphischer Arbeiten von Studierenden des ehemaligen Instituts für Kunsterziehung, in denen die Darstellung von Landschaften, sei es dörfliche Idylle, Industriegebiet, Hafenansichten oder Berlin-Impressionen, einen thematischen Schwerpunkt bildet. Das Institut für Kunsterziehung, gegründet 1950 und 1992 im Zuge der Neustrukturierung der Universität aufgelöst, bildete Diplomlehrer für Kunsterziehung aus.

Auch eine größere Anzahl von Professorenporträts befindet sich unter den Graphiken.

 

HU-Sturm Foto G 256

 

A. Sturm: Berlin, Humboldt-Universität, 1981, Radierung, 48 cm x 67 cm

Foto: HU-Kustodie/Scholz