Open-Content-Lizenzen

Um die Möglichkeit der Nachnutzung von elektronischen Publikationen über den vom Urheberrecht gesetzten Rahmen hinaus zu erweitern und damit eine höhere Verbreitung von Werken zu ermöglichen, können in sogenannten Open-Content-Lizenzen konkrete Rechte klar definiert werden. Dafür haben sich vor allem zwei unterschiedliche Lizenzmodelle etabliert: Creative Commons (CC) und Digital Peer Publishing License (DPPL). Beide Modelle bieten Möglichkeiten, eine Lizenz zu vergeben, die vollumfänglich mit der Berliner Erklärung für Open Access konform ist - beide Modelle bieten aber auch Lizenzen, die die Nutzung von Werken stärker einschränken und daher nicht als Open Access im engeren Sinne gelten können.

Open-Content-Lizenzen haben die Form standardisierter Rechtstexte mit Vertragscharakter, die internationale Anwendbarkeit ermöglichen und für potenzielle Nutzerinnen und Nutzer die invidividuelle Nachfrage bei Urheberinnen und  Urhebern bzw. Rechteinhaberinnen/Rechtinhabern eines Werkes entbehrlich machen können.

Quelle und weiterführende Informationen:

open-access.net (unter Lizenz CC BY 4.0 unported), abgerufen am 08.12.2017

Weiterführende Informationen:

Open-Content-Lizenzen: Ein Praxisleitfaden zur Nutzung von Creative-Commons-Lizenzen