FAQ Finanzierung

Antragstellende und Affiliation

Fördervoraussetzungen/Bedingungen für die Kostenübernahme

Qualitätsprüfung

Sonstiges

Antragsstellende und Affiliation

Muss der/die Antragsteller/in HU-Angehörige/r sein?

Aus dem Publikationsfonds werden nur Artikel finanziert, bei denen Angehörige der Humboldt-Universität als "Submitting" oder "Corresponding Author" für die Bezahlung der Publikationsgebühren verantwortlich sind. Der Autor muss zum Zeitpunkt der Bezahlung der Gebühren HU-Angehöriger sein.

Ich bin Charité-Angehörige/r. Kann ich den Fonds in Anspruch nehmen?

Nein, Mittel aus dem HU-Fonds können nicht genutzt werden, da die Charité als eigenständige organisatorische Einheit agiert. Angehörige der Charité - Universitätsmedizin Berlin reichen ihre Anträge bitte direkt über den Publikationsfonds der Charité ein.

Zähle ich als zur Promotion zugelassene/r und eingeschriebene/r Promotionsstudent/in zu dem Personenkreis der HU-Angehörigen?

Promotionsstudent/innen sind als Doktorand/innen lt. § 43 Abs. 5 BerlHG Mitglieder der Hochschule, also HU-Angehörige, und können unter Beachtung der Vorgaben der DFG Erstattungen für Artikelgebühren beantragen. Ab 75% der Ausschöpung des Publikationsfonds, werden Anträge von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern bevorzugt gefördert.

Zähle ich zum Kreis der Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler?

Zu diesem Kreis zählen folgenden Gruppen:

Doktorandinnen und Doktoranden: alle an der Humboldt-Universität zugelassenenen/eingeschriebenen Promotionsstudierenden
Postdocs: akademische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter; befristet beschäftigt, promoviert, (noch) nicht habilitiert oder bereits habilitiert sowie erfahrene Forschende mit bis zu 10 Jahren Forschungserfahrung nach der Promotion unter Herausrechnung nicht forschungsrelevanter Zeiten

Darf eine andere Universität/außeruniversitäre Forschungseinrichtung als Zweitaffiliation aufgeführt werden?

Ja, das ist möglich. In jedem Fall muss jedoch die HU-Affiliation und HU-Dienstadresse angegeben sein.

Fördervoraussetzungen/Bedingungen für die Kostenübernahme

Ich möchte in einem normalen lizenzpflichtigen Journal veröffentlichen, in dem lediglich einzelne Aufsätze gegen Gebühr Open Access gestellt werden („Open Choice“). Ist eine Förderung aus dem Publikationsfonds möglich?

Die hybride Finanzierung nach dem Modell „Open Choice“, d.h. die Freischaltung einzelner Aufsätzen in  subskriptionspflichtigen Zeitschriften, ist seitens der DFG nicht förderfähig. Dies betrifft Angebote wie Springer Open Choice, ACS AuthorChoice, Wiley OnlineOpen usw.

Qualitätsprüfung

Erfolgt vor der Förderzusage durch den Publikationsfonds eine inhaltliche Begutachtung der Artikel durch die Universität bzw. die Universitätsbibliothek?

Nein, wir prüfen nur die angegebenen formalen Voraussetzungen für die Kostenübernahme. Die inhaltliche Qualität der geförderten Artikel wird über die Qualitätssicherungsverfahren der einzelnen Zeitschriften gewährleistet.

Wie wird sichergestellt, dass die jeweilige Zeitschrift ein entsprechendes Qualitätssicherungsverfahren anwendet?

Grundlage für die Überprüfung ist der Nachweis der Zeitschrift im Directory of Open Access Journals (DOAJ), in dem ausschließlich Open-Access-Zeitschriften mit den geforderten Qualitätssicherungsverfahren aufgelistet werden. Sollte eine Zeitschrift nicht in diesem Verzeichnis gelistet sein, jedoch Ihres Erachtens den geforderten Standards entsprechen, kontaktieren Sie uns bitte.

Sonstiges

Sind Kreditkarten-/Bankgebühren erstattungsfähig?

Nein, es werden ausschließlich die verlagsseitig für die Open-Access-Publikation erbrachten Dienstleistungen berücksichtigt. Kreditkarten- und Bankgebühren können daher nicht über den OA-Fonds abgerechnet werden.