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Herzlich willkommen auf den Webseiten der Universitätsbibliothek

RFID-Projekt

euro
Profile-HU – Projekt RFID zur Entwicklung innovativer Dienst- und Serviceleistungen der Bibliotheken der HU wird von der Europäischen Union kofinanziert (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung)
efre


Projektförderung:

Europäischer Fonds für Regionalentwicklung (EFRE)

Mit Unterstützung des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und erheblichen Eigenmitteln führt die Universitätsbibliothek das Projekt »PROFILE HU – Projekt RFID zur Entwicklung innovativer Dienst- und Serviceleistungen der Bibliotheken der HU« durch.

Mit Hilfe von RFID-Technik führen wir die Medienausleihe und -rückgabe in Selbstbedienung ein, integrieren Bezahlfunktionen in die Automaten, optimieren die Mediensicherung und verlängern die Öffnungszeiten deutlich.

Die RFID-Funktechnologie erlaubt eine intuitive Bedienung, eine schnellere und ergonomischere Verbuchung und die Verbesserung der Diebstahlsicherung. Durch die Möglichkeit der Selbstbedienung bei Buchausleihe und Rückgabe können die einzelnen Standorte der Universitätsbibliothek auch ohne den Einsatz zusätzlichen Personals erheblich länger geöffnet werden, die Rückgabe von Büchern wird unabhängig von den Öffnungszeiten möglich.

Projektlaufzeit:

September 2008 – September 2012

Strategie:

Die Universitätsbibliothek verfolgt eine zweigleisige Strategie, welche die Standortkonzentration mit einer grundlegenden technischen Modernisierung verbindet. Die Standortkonzentration hat 2002 mit dem Neubau der naturwissenschaftlichen Bibliothek im Erwin-Schrödinger-Zentrum begonnen. Die Bibliothek vereinigt die ehemaligen naturwissenschaftlichen Zweigbibliotheken mit Ausnahme der Biologie.

Seit dem Jahr 2009 beherbergt das Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum 12 Bibliotheken, die Zentralbibliothek sowie die geistes- und wirtschaftwissenschaftlichen Fächer.

In der Zweigbibliothek Campus Nord sind derzeit die Fächer Agrarwissenschaften, Biologie und Sportwissenschaft mitsamt ihren Teilbibliotheken zusammengelegt. Es folgen weitere Fächer bis zum Jahre 2015, sodass Ende 2015 statt bisher 31 kleinere Bibliotheken 8 Standorte verbleiben.

Vorgehen:

Die zeitgleiche technische Modernisierung begann 2009 und wird noch 2012 abgeschlossen. Wir haben im Jahr 2009 mit der Einstellung von 70 studentischen Hilfskräften begonnen, die 5 Millionen Medien der Universitätsbibliothek mit RFID-Etiketten ausstatten.Konvertierung der Medien mit mobiler Station

Folgende Bibliotheken sind bereits 2009 komplett auf RFID umgestellt worden:

  • die Zweigbibliothek Rechtswissenschaft mit ihren etwa 180.000 Medien hat die vollautomatische Ausleihe und Rückgabe an RFID-Selbstverbuchern eingeführt. In der vorher reinen Präsenzbibliothek können Studierende der Humboldt-Universität nunmehr Medien bis zu einer Woche ausleihen. Bei der Ausleihe liegt der Automatisierungsgrad bei 98%, bei der Buchrückgabe bei 99%.
  • die Zweigbibliothek Naturwissenschaften mit ca. 470.000 Medieneinheiten. Der Buchrückgabe- und -sortierautomat erlaubt die Buchrückgabe auch nach Schließung der Bibliothek sowie die Wiederausleihe bereits mehrfach verlängerter Medien. Der Automatisierungsgrad liegt derzeit bei über 80%.
  • die Zweigbibliothek Campus Nord mit rund 460.000 Medien verfügt über eine moderne Buchrücknahme- und -sortieranlage (incl. Möglichkeit der Wiederausleihe) sowie zwei Selbstverbuchungsautomaten, die sich nach dem Umbau des gesamten Eingangsbereichs harmonisch in das Raumkonzept einfügen. Der Automatisierungsgrad liegt bei Ausleihen und Rückgaben derzeit bei über 85%.

Im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum wurden 2,8 Millionen Bände in Freihand und im Magazin mit Transpondern ausgestattet. Eine moderne Buchrücknahme, -sortier- und -transponderanlage wurde in Betrieb genommen. Der 7 Meter breite Eingang wird durch ein 8-fach Gate gesichert. Ein besonders gesicherter Lesesaalbereich erlaubt die Hereinholung von Medien aus dem Freihandbestand, alarmiert aber bei Entnahme von Medien aus dem Forschungslesesaal in die allgemeinen Freihandbestände. Derzeit erfolgen mehr als 80% der Ausleihen und Rückgaben automatisch.

Im Jahr 2011 wurden vier weitere Zweigbibliotheken auf RFID umgestellt:

  • In der Zweigbibliothek Theologie wurden 200.000 Medien und damit der ganze Freihandbestand und ein großer Teil des Magazinbestands mit RFID-Etiketten ausgestattet. Ein Selbstbedienungsgerät dient der Ausleihe und Rückgabe. In der vorher reinen Präsenzbibliothek können Medien nun bis zu vier Wochen ausgeliehen werden.
  • Auch die Zweigbibliothek Germanistik mit ihren gut 150.000 Medien wurde mit der Einführung von RFID von der Präsenz- zur Ausleihbibliothek. Dort stehen zwei Ausleihautomaten und ein auch nach Bibliotheksschließung zugänglicher Rückgabeautomat zur Verfügung, der auch die Wiederausleihe ermöglicht.
  • In der Zweigbibliothek Fremdsprachliche Philologien steht im Eingangsbereich ein Rückgabeautomat - samt Möglichkeit der Wiederausleihe mehrfach verlängerter Medien - zur Verfügung, zwei Ausleihautomaten ermöglichen die selbständige Ausleihe der Mehrzahlt der ca. 230.000 Medien.
  • Die Zweigbibliothek Asien- und Afrikawissenschaften (ca. 160.000 Medien) ermöglicht die Ausleihe der Medien an einem Selbstverbuchungsautomaten; die Rückgabe der Medien erfolgt aus organisatorischen Gründen weiterhin an der Theke.

 

Teilprojekt "Belegung von Garderobenschränken mit RFID-Karten"

Seit Dezember 2010 werden im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum und in der Zweigbibliothek Campus Nord Garderobenschränke eingesetzt, die mit RFID-Karten geöffnet und verschlossen werden können.Garderobenschränke im Grimm-Zentrum

Die Garderobenschränke stehen Besucher_innen der Bibliotheken jeweils bis zur Bibliotheksschließung zur Verfügung und müssen abends freigegeben werden. Mit den zuvor eingesetzten Garderobenschränken, die nach Einwurf einer Münze abgeschlossen werden konnten, hatte diese Regelung zur Folge, dass viele Schränke nicht genutzt werden konnten, weil sie abends vom Personal aufgebrochen werden mussten. Die zwischenzeitlich angebotenen Schränke, die mit von den Nutzer_innen mitgebrachten Vorhängeschlössern gesichert werden, erschweren ungeplante Besuche in der Bibliothek.

Ergänzend werden deshalb nun Garderobenschränke angeboten, die mit RFID-Karten belegt werden können. Studierende der Humboldt-Universität verwenden ihre Mensa-Card, externe Besucher_innen können an Automaten eine gegen Pfand eine solche Karte erhalten und nach dem Besuch wieder zurückgeben.

Es wurden zahlreiche barrierefreie Schränke eingerichtet, die mit Braille-Schrift ausgestattet sind, die unterfahrbar sind und die im Zweifelsfall über besondere Karten gewidmet für einen längeren Zeitraum belegt werden können.

 

Teilprojekt "Mobile Ausleihe"

Von November 2011 bis Januar 2012 führten wir im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum das Pilotprojekt "Mobile Ausleihe" durch, das die Ausleihe von Medien mit technisch dafür ausgestatteten Smartphones ermöglichte (sog. NFC-fähige Smartphones). Medien konnten direkt am Arbeitsplatz verbucht werden,Bildschirmanzeige am Smartphone nach erfolgter Ausleihe ohne Wege zum Selbstverbucher oder Wartezeiten an der Theke.

Unsere Partnerfirma Bibliotheca RFID hatte uns dafür eine Anwendung ("App") zur Verfügung gestellt, deren Erprobung in Bezug auf Nutzerfreundlichkeit und Sicherheit Ziel des Teilprojekts war. Da diese App noch nicht für die Öffentlichkeit freigegeben ist, wurden interessierten Nutzerinnen und Nutzern drei Smartphones zur Verfügung gestellt, auf welche die App geladen war. Die Teilnahme am Feldversuch war außerdem mit der Ausgabe eines neuen, RFID-fähigen Nutzerausweises verbunden, der über den aufgedruckten Barcode auch für die Nutzung an den stationären Automaten oder den Ausleihtheken geeignet war.

Mittels einer Nutzerbefragung und wissenschaftlicher Begleitung zu Fragen der Datensicherheit konnten Verbesserungsvorschläge zur Handhabbarkeit der App an die Partnerfirma weitergeleitet werden. Auch wurde die Programmierung einer Passwortabfrage angeregt, wie sie auch an den stationären Selbstverbuchern üblich ist.

Aus unserer Sicht hat der Pilotversuch ergeben, dass Nutzerinnen und Nutzer Interesse an der Anwendung haben, besonders dann, wenn sie auf dem eigenen Smartphone genutzt werden könnte. Dann wären Medienrecherche und Standortsuche über den Online-Katalog und Verbuchung für die Ausleihe mit nur einem Gerät, dem eigenen Smartphone, möglich.

 

Weitere Teilprojekte

Im Laufe der nächsten Monate werden wir an dieser Stelle weitere RFID-Teilprojekte vorgestellen, die an einzelnen Standorten durchgeführt werden, um das Potential der neuen Technik optimal ausnutzen, prüfen und einsetzen zu können.

Geplant sind eine automatisierte Medienbereitstellung, eine RFID-gestützte Carrelverwaltung, die Einführung von RFID-Nutzerausweisen und die Prüfung des Einsatzes von Handscannern für statistische Erhebungen im Benutzungsbereich.

 

Veröffentlichungen, Vorträge und Veranstaltungen online

 

Über das Projekt

  • Vortrag Elke Greifeneder, HU Berlin / IBI: "Automat-Benutzer-Interaktion: Ergebnisse einer qualitativen Beobachtung", Wildauer Symposium "RFID und Medien" 2010

 

Aktuelles 2012:

 

Archiv 2011

Archiv 2010

Archiv 2009

 

 

Anprechpartnerinnen:

Projektleitung

Anke Berghaus-Sprengel
Tel.: +49 (0)30 / 2093 - 99290
E-Mail: anke.berghaus-sprengel@ub.hu-berlin.de

 

Projektmanagement

Nina Frank
Tel.: +49 (0)30 / 2093 - 99310
E-Mail: nina.frank@ub.hu-berlin.de

 

Stand: 03.01.2012




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