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Plastiken

 

Aus fast jeder Kunstepoche seit Beginn des 19. Jahrhunderts sind Plastiken im Kunstschatz der Universität vertreten, oftmals mit großen Bildhauernamen verbunden. Aus dem Jahr 1803 stammt die Bildnisbüste des Begründers der Berliner Universität, Wissenschaftspolitikers und Sprachwissenschaftlers Wilhelm von Humboldt, geschaffen vom Bildhauer  Bertel Thorvaldsen, dessen ideal-klassizistischen Büsten eine ganze Kunstepoche prägten und der nicht nur für Christian Daniel Rauch, sondern für zahlreiche deutsche Bildhauer zum künstlerischen Vorbild wurde. Obwohl die weitaus größte Zahl der Plastiken Porträtbüsten sind, ist mit dem „Merkur“ von Fritz Klimsch aus dem Jahre 1907 auch eine bemerkenswerte Ausdrucksplastik aus der Endzeit des Berliner Neubarocks im Besitz der Universität. Diese Kunstrichtung, geformt vom Bildhauer  Reinhold Begas und seinen Weggenossen, spiegelt sich gleichfalls in den Professorenbüsten dieser Epoche.

 

Merkur P 300192

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Fritz Klimsch: Merkur, 1907, Vollplastik, Marmor, 220 cm hoch, 320 cm breit

2002 Reinigung durch Michael Spengler

Standort: Foyer, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Spandauer Str. 1

Foto: HU/Kustodie-Fisahn

Weitere Beispiele für die so unterschiedliche freie Plastik des 20. Jahrhunderts mit ihrer Mannigfaltigkeit der Stile und Ausdrucksformen:

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