Kustodie der Humboldt-Universität
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Die Kustodie ist mit der sachgerechten Pflege, Bestandssicherung, wissenschaftlichen Erschließung und Erweiterung des Kunstschatzes der Universität betraut, zu dem über 1000 Sammlungsgegenstände zählen.
Die Palette der Kunstwerke reicht von den bekannten Denkmälern, Plastiken, Installationen, Gemälden, Zeichnungen und Graphiken des 19., 20. und 21. Jahrhunderts bis zu den Universitätsinsignien, Medaillen und Gedenktafeln.
Im Zentrum der Sammlungstätigkeit stehen künstlerische Werke, die in Beziehung zur Universität stehen:
- Die umfangreiche Sammlung künstlerischer Porträts in Gestalt von Büsten, Ölgemälden, Zeichnungen und graphischen Darstellungen von Professoren, die an der Berliner Universität wirkten und maßgeblich die Entwicklung ihres Faches beeinflussten sowie von anderen Angehörigen der Universität.
- Kunstwerke als Lehrgegenstand,
- Werke von Künstlern, die an der Universität arbeiten bzw. gearbeitet haben,
- weitere Kunstwerke.
Restaurierungen
Die bewahrende und pflegerische Tätigkeit ist Voraussetzung für den Erhalt und die Präsentation der Kunstwerke. Daher werden durch die Kustodie kontinuierlich Restaurierungen an Fachrestauratoren vergeben, denn nur in einem guten Zustand ist eine Sammlung für Forscher und Nutzer von Interesse.
Leihgaben für Ausstellungen
Die Kunstwerke der Universität sind gefragte Leihgaben für aktuelle Ausstellungen verschiedenster Art, zumeist für wissenschaftshistorische Ausstellungen oder als Dauerleihgaben für Museen. Seit vielen Jahren befindet sich eines der Szepter der Universität im Historischen Museum Erfurt und zwei Altarbilder im Märkischen Museum der Stiftung Stadtmuseum Berlin.
Leihgaben für repräsentative Räume
Die Kustodie stellt die universitätseigenen Kunstwerke für repräsentative Instituts- und Arbeitsräume der Universität zur Verfügung. Durch jährliche Neuerwerbungen wird der Kunstschatz kontinuierlich erweitert.
Kleine Humboldt-Galerie
Die Kleine Humboldt-Galerie bietet regelmäßig Ausstellungen, die von Studierenden der Universität kuratiert und von der Kustodie betreut werden. Zudem kann die Galerie auf eine mehr als 30jährige Geschichte blicken.
Publikationen
Angelika Keune: Gelehrtenbildnisse der Humboldt-Universität. Berlin: Humboldt-Universität, 2001, Herausgeber: der Präsident der HU
Kleine Humboldt-Galerie 1978-2003. Die Chronik zum 25jährigen Bestehen. Berlin, 2003, Herausgeber: Förderverein der Kleinen Humboldt-Galerie e.V. und Kustodie
Wenn nicht anders angegeben, sind alle Texte der Kustodie-Homepage von Dr. Angelika Keune verfasst worden.



